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Seifert / 1905-07 / Kevelaer, Marienbasilika / DE
#1
| Steckbrief | Daten |
|---|---|
| Orgelbauer / Baujahr / Standort / Land | Seifert / 1905-07 / Kevelaer, Marienbasilika / DE |
| Register / Werke / Akustik | 133 / V+P / ? s |
| Kanäle / Anforderungen | ? / ? GB |
| Sampleset-Hersteller / Lizenz | Sonus Paradisi / kommerziell |
#2
Bei Sonus Paradisi ist die Hauptorgel der Marienbasilika in Kevelaer in Vorbereitung.
Rheinische Post: 27.000 Tonproben von der Seifert-Orgel in Kevelaer
Niederrhein-Nachrichten: Seifert-Orgel wird gesampelt
#3
Danke für den Hinweis! Ich habe in diesem Zusammenhang zum ersten Mal etwas über Jiri Zurek gelesen. Sangerhausen wurde von ihm Ende Oktober gesampelt und im Januar veröffentlicht. Wann wird Kevelaer wohl erscheinen? Was wird es kosten? Welche Anforderungen stellt das Set an den Rechner? Das dürfte wohl die meisten Rechner an den Rande des Wahnsinns bringen. Das Instrument ist natürlich ein Traum, zumal es gerade erst restauriert wurde.Das Sampling ist wohl ja auch schon länger in der Planung gewesen.
#4
#5
Ich frage mich, wann und ob die Sauer Orgel des Berliner Domes gesamplet wird, die hat nur 113 Register. Wenn das mit Kevelaer (133 Refister) funktioniert, müsste das Sampeln doch auch in Brrlin klappen. Wahrscheinlich möchten die Verantwortlichen dies nicht, oder?
Das Instrument ist in der Tat fantastisch, ich hatte das Konzert mit Jonathan Scott dort erlebt, Wahnsinn!
Und ein Beispiel dafür, dass auch in diesem Bereich und auch bei der katholischen Kirche die freie Marktwirtschaft voll durchschlägt. Da ist eine erkleckliche Summe geflossen, um die Genehmiguung zu bekommen. Ich kenne den Betrag, weil mein Angebot unterlegen war (das kann ich mir nicht leisten und ich konnte mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass sich so ein Riesenset dann auch ausreichend verkauft, damit mir dann auch noch ein angemessener Lohn für meine Arbeit bleibt). Von daher wird es sicher kein billiges Set werden. Ich hatte die Rechneranforderungen damals so auf um die 120GB geschätzt, und eine richtig fette CPU.
Wenn also - um das Set sinnvoll spielen zu können - die Anschaffung eines neuen PC zwingend erforderlich ist, dann wird sich die Zahl der Käufer wohl eher in engen Grenzen halten. Vielleicht ist es für Sonus Paradisi auch eher ein Prestigeobjekt mit der Inkaufnahme einer langen Amortisationszeit oder sogar eines Verlustes.
#8
Live im Konzert ist eine solche Klangwucht natürlich beeindruckend.
Auch wenn mir der Orgelklang trotz großer Strahlkraft und feierlicher Noblesse nicht wirklich ans Herz geht.
Es gibt Orgeln, deren besondere Klänge mich sofort im Innersten ergreifen. Dies ist hier nicht der Fall, (Habe eine Reihe von Original-Aufnahmen angehört)
Dabei ist die Frage der Umsetzung in unsere Wohnzimmer noch gar nicht berührt.
Diese Dichte über Kopfhörer?? Ohne Körperschall und oft sogar ohne Bässe/Tiefbässe?
Mit welcher Auflösung in den Höhen?? Teils undifferenzierte Klangwände??
Wie viele Kanäle bräuchte es, um "schwierige" Register, sauber, getrennt und ohne verfremdende "Verklebungen" rüber zu bringen?
Noblesse ohne wirkliche Klangkraft bei unzureichenden Lautsprechern??
Meine bisherigen Erfahrungen sagen mir: Lass die Finger von zu großen Sets, die nicht mehr mit 6 Kanälen guter Lautsprecher halbwegs adäquat wiedergegeben werden können.
Vom Preis und den PC-Anforderungen ganz abgesehen. Bei den heutigen (jedenfalls momentanen) RAM-Preisen......
Nein. Klingt nach einer tollen Idee. Für jemand anderen.
Grundsätzlich finde ich es sehr schön, dass Orgeln aus Deutschland gesampelt werden.
Bei der hohen Register-Anzahl genieße ich bei Sets dieser Größe die hohe Klangvielfalt. Man kann wochenlang experimentieren und findet immer wieder neue Klangkombinationen. Wenn man es dann im Tutti krachen lassen kann, dann ist das ein nettes i-Tüpfelchen, aber nicht die Hauptsache (für mich).
Mit dem Nicht-Laden einer Perspektive ist es nach meiner Erfahrung oft Glücksache, dass es dann noch zufriedenstellend klingt.
Mein Hauptproblem sind jetzt die unverschämt hohen RAM-Preise, die mich vom PC-Neubau abhalten. Aber man gewöhnt sich dran, mit 64 GB zufrieden zu sein. Ich sitze also nicht heulend vorm PC 
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