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Hauptwerk - die Perspektiven
Das Thema Perspektiven ist immer wieder mal eine Herausforderung für Anwender, die sich eher selten damit auseinander setzen (müssen). Das Handling ist in Hauptwerk leider nur schwierig zu verstehen. Ich selbst habe es nach ein paar Jahren mit Hauptwerk mehrfach versucht und irgendwann aufgegeben. Es war sehr frustrierend. Komplizierter kann man eine Software kaum machen. Jetzt, wo ich es verstanden habe, ist es sehr einfach, aber die Erinnerung an die eigene Erfahrung bleibt und damit auch das Verständnis für Anwender, die es noch nicht verstehen.
Daher hier noch mal ein paar Erklärungen dazu. Man kann sich das so vorstellen, dass man beim Sampeln (digitalisieren, aufnehmen) einer Orgel die Pfeifen mit unterschiedlichen Abständen (=Perspektiven) aufnimmt. Beispiel: Mit 2-3 Meter Abstand nahe am Orgelprospekt vorne ("Front") und weiter hinten im Raum ("Rear"). Man hat also eine Front- und Rear-Perspektive.
Wenn man das selbst einrichtet (so meine Empfehlung), dann kann man sich das besser merken. Für ein Sampleset mit zwei Perspektiven (Front + Rear) belegt man im Audio-Mixer in einem freien Mixer-Preset zwei Primary-Busse und benennt diese mit den gleichen Namen, z.B.
- Primary 0001: 'Front'
- Primary 0002: 'Rear'
Im Rank Routing kann man diese zwei primären Busse sehen und verwenden. Man selektiert dort links die Register mit "Front" im Registernamen aus und stellt für die Rank output perspective 1 als destination mixer bus "Front" ein.
Die anderen Perspektiven 2/3/4 muss man (leider) auf einen Bus stellen, der nicht in Verwendung ist.
Dann selektiert man links die Register mit "Rear" im Registernamen aus und stellt für die Rank output perspective 2 als destination mixer bus "Rear" ein.
Die anderen Perspektiven 1/3/4 stellt man auf einen Bus, der nicht in Verwendung ist.
Warum das mit den (fixen) Perspektiven auf diese Weise gelöst worden ist, bleibt ein Geheimnis. Die einzige Erklärung wäre, dass einer Perspektive ein primärer Bus ODER eine Audio-Gruppe zugewiesen werden kann. Das ist also ein Weg mit zwei Gabelungen (Primärer Bus oder Gruppe).
Warum routest du mal auf Rank output perspective 1 und mal auf 2? Ich lasse das immer auf 1, wähle dort aber einen dedizierten Primary aus, auf den alle Direct, Diffuse, Rear etc. getrennt gehen. Die output perspective 2 nutze ich nur, wenn ich ein Rank auf mehrere Buse schicken will, z.B. einer mit Original-Raum und einer beigemengt mit IR und gekürzten Hallfahnen erklingen soll.
Du hast natürlich recht. Ich vermute aber, das macht die Sache noch undurchsichtiger, wenn man sich das erste mal damit befasst.
Dann fragt man sich vielleicht noch eher, was das mit den Perspektiven soll.
Es ist meinerseits ein Versuch, der 2. Perspektive (Rear) durch diese Möglichkeit entsprechend Gewicht zu verleihen.
Es ist nur ein weiterer Versuch, dem Anwender den Perspektiv-Gedanken zu vermitteln (vorne-hinten, Front-Rear).
Wenn ich erst erzähle, 1. Perp. Front (vorne) und 2. Perp- Rear (hinten) und dann alles der 1. Perp. zuweise (mit unterschiedlichen Bussen) , dann hört sich das schon sehr seltsam an.
Díe Bezeichung "Perspective" ist in Hauptwerk an dieser Stelle einfach ungeschickt gewählt, weil man das mit den Aufnahme-Perspektiven verwechseln bzw. in einem Topf werfen kann.
(Audio-) Route könnte man genau so gut verwenden. Aber die Konfiguration von der Pfeife bis zum Audio-Ausgang sollte man neu überdenken.
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