Nenninger & Moser, Schwenk, Klais / 1915 / Pfarrkirche St. Margaret, München / DE

  • Seite 3 von 3
11.08.2026 22:21
#31
Ch

Ja, Wolfgang, das mit der rechtlichen Absicherung und dem Präzedenzfall mag schon sein. Ich habe ja geschrieben, dass ich auch dann, wenn ich im Recht bin, eher Zugeständnisse mache, um mir Kunden zu erhalten. DAS ist aus meiner Sicht die absolute Priorität. Ich kenne zwei Produzenten, die vor solchen Präzedenzfällen keine Angst hatten, warum, liegt auf der Hand. Wenn man sich seiner Qualität absolut sicher ist, kann man damit leben, dass es Leute geben wird, die nicht überzeugt sind. Und: man hat die Möglichkeit, künftig etwas besser zu machen.
Die gleichen Hersteller reagieren auf kritische Hinweise auch grundsätzlich mit der Bemühung, den Mangel zu beheben. Grabowski geht es ja nicht einmal darum. Ich denke auch, dass ich das Geschäftsziel in dieser Unterschiedlichkeit jetzt begriffen habe.


 Antworten

 Beitrag melden
11.08.2026 23:04
avatar  Montre
#32
avatar

Das ist nicht der einzige Händler, der in dieser Hinsicht unwillig ist. Den krassesten Fall, den ich kenne ist, wo Loops bei mehreren Registern deutlich hörbare Fehler haben. Das Set wird ohne Fehlerbehebung fröhlich weiterverkauft. Ich bin nicht der Betroffene, aber von dem was ich mitbekommen habe, werde ich mich hüten, von so einem schamlosen/rücksichtslosen Hersteller ein Sampleset zu kaufen. So ärgerlich das auch ist, was die Orgeln an sich betrifft.
J. Zurek war in einem Fall, der mich betraf, auch erst unwillig (Fehler als nicht schlimm eingestuft), hat dann aber doch ein Update produziert (ich meine mich zu erinnern, dass ich auf einen Beitrag hier im Forum verwiesen habe). Es geht meistens - wenn überhaupt - nur mit öffentlichen Druck, wenn der Absatz noch gut läuft und Schaden nehmen könnte. Bei der Klais ist das noch ein guter Zeitpunkt, etwas Aufmerksamkeit zu erzeugen.


 Antworten

 Beitrag melden
11.08.2026 23:18 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2026 23:24)
avatar  Montre
#33
avatar

Ich finde gerade den Faden nicht mehr, wo es darum ging, Sampleset-Probleme ggf. verzögert zu veröffentlichen. Das wäre hier ein Fall, wo keine Fehlerbehebung geplant ist. Gut wäre ein konkretes Beispiel bzw. eine Fehlerbeschreibung, damit das ein anderer Käufer des Sets nachvollziehen kann oder vorgewarnt ist.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!