Marcussen & Son / 1973 / Rotterdam, Laurenskerk (Main) / NL

30.04.2023 18:46
avatar  Montre
#1
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SteckbriefDaten
Orgelbauer / Baujahr / Standort / LandMarcussen & Son / 1973 / Rotterdam, Laurenskerk (Main) / NL
Register / Werke / Akustik85 / IV+P / 6 s
Kanäle / Anforderungen4 / 6,7-45 GB, Polyphonie 3000-8000
Sampleset-Hersteller / LizenzSonus Paradisi / kommerziell, Dry/Wet/Surround Editionen


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17.06.2023 19:57 (zuletzt bearbeitet: 17.06.2023 20:06)
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#2
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Ich habe mir damals die DRY-Versin gekauft, weil mir die WET zu teuer war. Ich wagte das Experiment mit DRY + Impulse Response-Datei (Abk. "IR"). Das Ergebnis ist nicht schlecht, klingt aber ganz anders als die Surround-Version.

Leider gibt es zum Original-Standort kein IR, so dass es schon dadurch einen ganz anderen Klang hat. Heute habe ich meine Cloud seit längerer Zeit mal wieder genutzt und ein paar alte Aufnahmen mir der Rotterdam-Dry entdeckt. Der Eine oder Andere mit Hauptwerk 4.x ist vielleicht neugierig, wie ein trockenes Set mir IR klingt.

Das IR Church09 wird mit HW5 mitgeliefert, Das Zwolle-IR habe ich von Sonus Paradisi gekauft.
Die IR's von Hauptwerk stammen übrigens alle von Sonus Paradisi.

Grundsätzlich fehlt dem Dry-Klang im Vergleich zur Wet-Version ein gewisser Wumms, dem der Raum der Wet-Version verleiht.

Hier sind meine Soundexperimente mit der DRY-Version

Soundcheck Dry + IR

Ah! vous dirai-je, manan, Dry + IR

Sieh ich breite voll Verlangen (eigener Satz), Dry + IR mit mäßiger Akustik

Soundcheck Dry + Zwolle-IR 21% Wetness mit Nuzung des FadeOut-Parameters

Jesu meine Zuversicht, Dry + Church09-IR 100% Wetness

Jesu meine Zuversicht, Dry + Zwolle-IR 76% Wetness


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12.09.2023 21:27
avatar  Montre
#3
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Wer die Matyas II von IA besitzt, der kann diese auch gut für die Dry-Version verwenden. Soeben ausprobiert. Klingt gut, kommt aber aus verständlichen Gründen nicht an das Klangvolumen der Wet-Version (Laurenskerk) ran.


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13.09.2023 06:59
avatar  Snah
#4
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Das hört sich wirklich sehr gut an.
Macht das einen Unterschied zwischen einer Dry-Version und wenn man bei einer Wet-Version den Hall verkürzt?


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13.09.2023 07:26 (zuletzt bearbeitet: 13.09.2023 07:32)
avatar  Montre
#5
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Natürlich. Der Hallanteil in den Sustain-Phasen der Wet bleibt ja erhalten. Bei der Dry-Version werden die Pfeifen im Orgelgehäuse aufgenommen. "Dry" betrachte ich als persönliche Erfahrung und werde keine Dry mehr kaufen. Dagegen sind Wet-Sets mit geringer Akustik mit gekürzten Releases und IR eine interessante Alternative. Am besten sind IR's des Originalraums, weil diese die akustischen Verhältnisse des Raumes zu den Pfeifen berücksichtigen. Bei fremden IR's treten ggf. unerwünschte Effekte auf.
Bei der Matyas habe ich IR verwendet, weil die Releases teils fehlerhaft waren.


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13.09.2023 07:52
#6
So

Manche schwören vor dem geschilderten Hintergrund auf Semi-Dry plus IR. Dann hat man die Kombi aus eigenem Hall und etwas "Sustain" Hall.


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13.09.2023 20:57 (zuletzt bearbeitet: 13.09.2023 21:01)
avatar  Montre
#7
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Man sollte die Meinung der Anderen nicht überbewerten. Es zählt nur das eigene Urteil. Die Hörgewohnheiten und Erfahrungen sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Eine Semi-Dry fand jemand ganz toll. Die hatte ich kurz vorher getestet. Für mich war das der allerletzte Schrott. Auch wenn ich was gut finde - das müssen Andere noch lange nicht gut finden.
Die einzige Dry, die mir mit IR sehr gefallen hat, ist die Concert125 von Silver Octopus. die ist klasse, aber für ein Dry-Set sehr teuer.

Edit: Ich sehe gerade, die war damals billig. Heute kostet die 795 EUR! Das hat sich dann wohl für immer erledigt.


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