Inspired Acoustics - Zeitlich begrenztes Angebot

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21.08.2023 23:07
#46
Br

Zitat von Montre im Beitrag #43
Aber mit den truncated Releases bekomme ich das Set locker mit allen Loops und 24 Bit in 64 GB geladen.

Was bedeutet das hinsichtlich Ressourcen? Weniger RAM-, dafür mehr CPU-Bedarf? Ich habe mit einem ähnlich gelagerten Versuch gerade auch deutlich mehr Speicher übrig.


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22.08.2023 00:20 (zuletzt bearbeitet: 22.08.2023 00:24)
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#47
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Zitat von Brassmann im Beitrag #46
Was bedeutet das hinsichtlich Ressourcen? Weniger RAM-, dafür mehr CPU-Bedarf? Ich habe mit einem ähnlich gelagerten Versuch gerade auch deutlich mehr Speicher übrig.

Im Wesentlichen weniger RAM-Bedarf. Die Releases pro Pfeife wurden ja abgeschnitten und stattdessen wird das IR verwendet, welches die komplette Raumakustik an einer (Aufnahme-) Position im Raum enthält.

Es kann im Einzelfall sein, dass ein Sampleset-Hersteller mehrere IR's mitliefert, die dann verschiedenen Positionen im Raum entsprechen (z.B. Close, Distant, Rear), um eine Mehrkanalabstrahlung zu unterstützen.


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22.08.2023 08:20 (zuletzt bearbeitet: 22.08.2023 10:56)
avatar  Snah
#48
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Lieber Wolfgang!
Soll man dann bei Matyas bei 250 ms abschneiden und welchen Hall dazugeben?
Den von IA mitgelieferten? Ich werde heute mal das ausprobieren.
LG Hans

Kann leider nicht mehr Testen. Ich bekam zwar einen Aktivierungscode für eine Testlizenz, leider hat sich I-lock gemerkt, dass ich schon einmal getestet hatte.

Bei der MTH musste ich das Volumen auf 100 setzen und Trim dB auf 13 setzen um etwas zu hören. Den Blower habe ich nicht mitgeladen, denn diese Nebengeräusche sind dann zu laut.
Soweit klingt sie gar nicht mal so übel. Ob man bei der MTH auch bei 250 ms abschneiden soll und IR dazugeben sollte?


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22.08.2023 14:57 (zuletzt bearbeitet: 22.08.2023 18:10)
avatar  -RF-
#49
-R

Hallo,

Zitat von Brassmann im Beitrag #44

Gibt es deine Konzerte nur zum live Besuchen oder auch in youtube-Form o.ä.?


ich bin da nebenberuflich unterwegs und hatte bisher nie die Zeit, da mal was irgendwie professionell aufzunehmen. Oder überhaupt "YT-präsentabel" aufzunehmen. Ein paar Aufnahmen gibt es, bei einem Konzert hatte der Kirchner die Orgel mit mehreren Kameras verkabelt und das dann auch gleich aufgenommen: https://www.youtube.com/watch?v=WUHcydvFbk4 (Weil da gerade Baumaßnahmen waren, ist die Orgel verhüllt...)

Konzerte mit HW sind allerdings für mich die Ausnahme, das mache ich maximal einmal im Jahr. Angefangen hatte das, als in meiner Heimatgemeinde der Orgelbauer nicht rechtzeitig vor Weihnachten mit der Orgel fertig wurde und ich dann halt meine Orgel von zu Hause mitgebracht habe. Allerdings wohne ich in der 4. Etage, ohne Fahrstuhl, da ist das jedesmal ein Staatsakt, die Orgel zu transportieren.

Im HW-Forum hatte ich den Bau mal beschrieben: http://forum.hauptwerk.com/viewtopic.php?f=21&t=17843 Inzwischen habe ich noch eine Viscount Legend, die ich auch für HW nutze und die wesentlich leichter ist. Und ganz spannend: ich kann Hammond & VPO gleichzeitig spielen, die VPO durch den Leslie schicken... also Dinge tun, die nur elektronisch möglich sind.

Viele Grüße,
Rico

P.S.: Apropos "kleine Schwester", ich hatte mal in einem anderen Forum *hust* einen Beitrag zur PAB verfasst, den ich hier mal mit reinkopieren:

Zitat
Die PAB ist eine Orgel mit Französisch-Symphonischem Klangkonzept. Wer richtig spitze Mixturen sucht wird da vermutlich nicht so recht fündig werden. Ansonsten kann man mit der Orgel auch sehr schön Barock spielen, es kommt halt immer auch auf die eigene Erwartungshaltung an. Den Klang einer Zwolle bekommt man halt nicht, das will die Orgel aber auch gar nicht. Trotzdem spiele ich mit der PAB sehr gerne Bach, ein Prinzipal 8' mit Quinte dazu klingt da schon recht frisch und angenehm. Es muss ja auch nicht immer das Hauptwerk sein, mit dem Positiv kann man auch sehr viel Spaß haben.

Generell sind die einzelnen Werke nicht zu unterschiedlich laut. Das habe ich bei reinen romantischen Orgel schon ganz schlimm erlebt - wenn das Tutti vom II. Manual vom Prinzipal aus dem I. Manual übertönt wird...

Bei der Bedienoberfläche bin ich etwas zwiegespalten. Hochkant hat man die Zusatzregister der Gravissimo mit im Bild, im Portraitmodus nicht. Dafür gibt es noch einen extra Tab für diese Register. Welche Drogen im Spiel waren als das entwickelt wurde will ich lieber nicht wissen. Ansonsten finde ich die Registertabs recht übersichtlich und auch recht gut lesbar. Der grundlegenden Kritik kann ich mich da also nicht anschließen - ich hab aber auch Registerwippen gelernt, bin da also vorbelastet.

Das Pedal klingt in meinen Ohren kräftig genug. Die 3 32' sind ein schönes Fundament, die Bombarde für mich fast schon zu dominant. Für mich herausstellendes Merkmal der PAB sind die Pedalmixturen - da hat es mir vor allem der wunderbar räudige Basszink angetan. Die Mixturen verstärken besonders gegen ein HW-Tutti das Pedal, das somit nicht zwingend durch Tiefe, sondern eher durch die Mixturklänge heraushörbar ist.

Solostimmen gibt es in der Orgel drölfzig Stück und noch ein paar mehr. Die Chamaden hauen dir die Trommelfelle weg - und ich finde das großartig.

Das HW steht auch - wie die TUP - auf einem 8' Fundament mit wenigen Aliquoten - die sind im Positif. Das Solowerk baut auf dem 16' auf und bietet dementsprechend auch die 5 1/3' Aliquote. Das finde ich sehr angenehm weil dadurch das Hauptwerk nicht unnötig brummelt - im Gegensatz z.B. zur Rotterdam Laurenskerk, deren HW auf 16' aufbaut und damit zumindest für mich unnötig dumpf wirkt.

Zum Schluss will ich noch auf ein anderes Set hinweisen. Ich habe die PAB in der letzten Zeit wenig gespielt weil ich mir - fast schon aus einer Laune heraus - die PPC von Evensong geleistet habe (http://www.evensongmusic.net/?product=pa...rch-pasadena-ca) als sie im Angebot war. Die Orgel ist mit 111 in der gleichen Liga wie PAB, allerdings amerikanisch gefärbt und klar symphonisch. Sie bietet aber auch eine Reihe von sehr schönen Solostimmen, 3 32' im Pedal, eine donnernde Tropette in chamade (Grüße an meine Nachbarn!) und ein gut ausgebautes Positiv, das sich hier "Choir" nennt. Mit 300€ ist das Set preislich sehr attraktiv und schont auch den RAM. Klangliche Einbußen habe ich bis jetzt noch nicht hören können. Aber ich bin da wahrscheinlich auch weniger empfindlich als andere. Aber das kannst Du dir selber anhören, denn es gibt wie bei der TUP eine 14-tägige Testlizenz.




Admin Edit: Link zu Evensong aktualisiert.


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22.08.2023 18:01 (zuletzt bearbeitet: 22.08.2023 18:06)
avatar  Montre
#50
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Danke Rico, für die Auffrischung "unseres" Fadens.

Zitat von Snah im Beitrag #48
Soll man dann bei Matyas bei 250 ms abschneiden und welchen Hall dazugeben?

Genau. Abschneidern und das mitgelieferte IR verwenden.

Zitat von Snah im Beitrag #48
Bei der MTH musste ich das Volumen auf 100 setzen und Trim dB auf 13 setzen um etwas zu hören.

Den Volumen-Regler setze ich auf 0 oder 100 und spiele dann einen leisen Ton oder eine laute Registrierung. Damit stelle ich dann die Grundlautstärke mit dem Dezibel-Regler ein.

Zitat von Snah im Beitrag #48
Den Blower habe ich nicht mitgeladen, denn diese Nebengeräusche sind dann zu laut.

Diese Art von Realismus brauche ich nicht. Genauso wie das Tastengeklapper. Das lade ich grundsätzlich nicht.

Zitat von Snah im Beitrag #48
Soweit klingt sie gar nicht mal so übel. Ob man bei der MTH auch bei 250 ms abschneiden soll und IR dazugeben sollte?

Ja, ausprobieren. RAM-Speicher sparen ist bei diesen Riesen-Sets leider erforderlich, wenn man keine 96 GB RAM eingebaut hat.

Zur Frage, ob die Eine ähnlich wie die Andere klingt: Nein. Jede Orgel hat ihre eigene Klangcharakteristik.

Die MTH ist aufgrund der Dynamik (min. und max. Lautstärke einzelner Register) sehr komplex, was ein schnelles Erfolgserlebnis verhindert. Man muss die Orgel kennen lernen und zueinander passende Register finden.

Schon vor Jahren hat sich ein User mal gewünscht, die Register komprimieren zu können, d.h., wenn ich mit Kopfhörer spiele, dann sind bei einer großen Dynamik die leisen Register zu leise und die Lauten zu laut. In Audioprogrammen gibt es dazu den sog. Kompressor, der die Lautstärkenunterschiede minimiert. So eine Funktionalität bietet Hauptwerk oder die Sampleset-Hersteller bisher leider nicht an.


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22.08.2023 18:05 (zuletzt bearbeitet: 22.08.2023 18:11)
avatar  Montre
#51
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Zitat von -RF- im Beitrag #49
Zum Schluss will ich noch auf ein anderes Set hinweisen. Ich habe die PAB in der letzten Zeit wenig gespielt weil ich mir - fast schon aus einer Laune heraus - die PPC von Evensong geleistet habe (http://www.evensongmusic.net/?product=pa...rch-pasadena-ca)

Ja, die Pasadena ist ein sehr schönes Set, welche auch eine beachtlichen Dynamikumfang bietet, den man aber schnell in den Griff bekommt. Die weniger als 300 EUR Einführungspreis waren ein Schnäppchen.


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22.08.2023 21:36
#52
Br

@-RF-
Wow! Sehr cool. Habe mir deinen Bericht durchgelesen. Klingt fast wie meine Geschichte: auch Spieltisch über ebay Kleinanzeigen entdeckt und dann mit Papa quer durchs Land gefahren und geholt.

Hast du die Elektronik für das Scannen der Tastaturen (mutmaßlich 8x8 Matrizen) selbst erstellt oder bei Pausch o.ä. eingekauft?

Ich habe letztes Jahr um die Weihnachtszeit für Familie und Freunde ein Wohnzimmer-Konzert mit meiner "neuen" alten HW-Orgel (damals noch GO Orgel) gegeben. Habe da auch Standlautsprecher verwendet mit einem ähnlichen Frequenzgang wie deine Yamaha. Das Klangergebnis war glaube ich ganz gut, auch wenn ich es selbst nicht gehört habe, weil ich im Nebenraum saß . Aber die untere Oktave von 32' Registern ist damit trotzdem nur eingeschränkt möglich. Deine HK Polar 8 gehen laut Thomann sogar nur bis 50Hz runter. Hast du da nochmal separate Subwoofer oder so?

Ich habe mit den alten Lautsprechern in meinem Johannus-Spieltisch mal etwas experimentiert. Habe zwei der drei Tieftöner, deren Frequenzgang bis 20 Hz reichen soll, mal an einen digitalen Mini-Verstärker angeschlossen und quasi ergänzend zu Canton Plus GX3 genutzt. Das Ergebnis war noch nicht zufriedenstellend. Entweder war der Bass zu dünn oder hat ziemlich gewummert. Aber kann natürlich auch an den alten Lautsprecher-Treibern liegen.


Zur MTH- und IR-Diskussion. Habe heute auch etwas damit experimentiert. Mit normalem Hall bekomme ich bei meinem Arbeitsspeicher nur ca. 69 Ranks bei 16 bit aber alle Attacks, Releases etc. geladen. Kürze ich den Hall auf 250ms und verwende IR, war selbst bei ca. 90 oder 100 Registern noch Speicher frei. Das scheint echt eine gute Alternative bei Speicher-Knappheit zu sein.

@Snah
Lautstärke habe ich immer auf 100. Bei der MTH habe ich ergänzend auch plus 10 dB gegeben. Den Rest regele ich dann über den Lautstärkeregler am Interface. Meine Tests umfassten bislang noch nicht so stark das Pedal. Von den vielen Möglichkeiten der Manualstimmen bin ich ziemlich begeistert. Außerdem kann man sich die Register ja noch umfangreich anpassen/intonieren. Wenn ich mal Zeit habe, befasse ich mich damit. Und ich freue mich schon auf das erste amerikanische, symphonische Werk darauf :-)


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22.08.2023 22:04
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#53
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Zitat von Brassmann im Beitrag #52
Und ich freue mich schon auf das erste amerikanische, symphonische Werk darauf :-)

Vielleicht auch für uns zu hören?


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22.08.2023 22:12
#54
Br

Ja, wenn das Ergebnis veröffentlichungsfähig ist, gern.


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23.08.2023 20:37
avatar  Montre
#55
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Leute von Heute - 2 Tage gilt das Angebot noch :-)
Die Download-Rate ist wieder stabil und gut. Lt. IA wird das Download-Tool weiterentwickelt.


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23.08.2023 22:17 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2023 22:18)
avatar  Montre
#56
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Zur MTH: Bei dieser Demo hört man bei 01:51, wie die Releases wie abgeschnitten klingen. Entweder hat der User vergessen, seine Polyphonie hoch zu setzen (dann schneidet HW die Releases ab, wenn der Polyphonie-Wert überschritten wird), oder das Set hat einen Fehler an dieser Stelle.


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24.08.2023 20:23 (zuletzt bearbeitet: 24.08.2023 20:24)
avatar  Montre
#57
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Ich habe die Matyas II heute installiert, die Releases bei 250 ms abgeschnitten und mit dem mitgelieferten IR "Distant" zum laufen bekommen.
Ein makelloser Sound! In der von vor längerem getesteten Demo hatte ich Artefakte bei den Releases festgestellt, was bei mir Enttäuschung und ein "leider wieder nichts" auslöste.
Das Problem ist mit dem IR Geschichte! Es wird auch ein zweites IR "Close" mitgeliefert, was ich demnächst auch aktivieren werde. Also wer den Sound dieser Orgel mag, der sollte zuschlagen. Ich bin begeistert! Es ist genug Hall da, ohne das die Konturen verwischen. Mit dem Close-IR kann man ggf. die Direktheit noch etwas intensivieren.

Im US-Forum hat jemand geschrieben, das er die Scots vollständig "Revoiced" und Re-Balanced" hat (ist dann wohl im Auslieferungsstand nicht so gut!). Das Ergebnis ist hier auf Contrebombarde zu hören.


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24.08.2023 21:22
avatar  Montre
#58
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Matyas II - ich habe untertrieben. Mit IR-Verwendung ist sie ein Must-Have für 92 EUR.
Mit meinem betagten 64-GB-PC spiele ich die im Tutti bei eingestellter Polyphonie von 15000. Ich bin begeistert!


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24.08.2023 21:28
avatar  Snah
#59
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Das freut mich zu hören.
Eigentlich war ich fest entschlossen der Aktion zu widerstehen.
Habe mich aber dennoch für den Kauf der Mátyás II entschieden und hoffe es nicht bereut zu haben.


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24.08.2023 22:13
#60
Br

Kann man mehr Polyphonie einstellen, wenn man den Nachhall kürzt und stattdessen auf IR setzt? Oder stresst IR die CPU an anderer Stelle, sodass es ein Nullsummen-Spiel wird?


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